Entwicklungsprojekt

Captain — ein Verstärker aus eigenem Entwurf.

Röhren als Klangquelle, analoger Signalweg, Schaltung und Aufbau selbst entworfen. Kein Modeling, keine Nachbildung — das eigentliche Bauteil macht den Ton.

Schaltpläne des Marshall Major, gestaffelt übereinander
Marshall-Major-Pläne verschiedener Baujahre übereinander — die Unterschiede zwischen den Fassungen sind der eigentliche Gegenstand. Quelle: Sammlung Robert Simon, Pläne aus öffentlich zugänglichen Serviceunterlagen.

Worum es geht

Ein alter Entwurf, konsequent weitergebaut

Der erste Captain entstand 2019 auf dem Papier. Was daraus geworden ist, wird seither Stufe um Stufe gebaut und gemessen: Netzteil, Vorstufe, Endstufe, Gehäuse — jede Baugruppe einzeln aufgebaut und durchgemessen, bevor die nächste dazukommt.

Das Klangziel ist nicht neu erfunden, sondern klar benannt: die Röhrenstimmen, an denen sich seit fünfzig Jahren alles misst — von der britischen Kante bis zum warmen amerikanischen Clean. Nicht als Nachahmung, sondern als Maßstab.

Der Vorgänger

Captain Mark I, 2017 gebaut
Frontplatte des Captain Mark I auf der Werkbank, dahinter Oszilloskop und Lötstation
Der Captain Mark I auf der Werkbank — die erste gebaute Fassung. Der Mark II entsteht daraus.
Captain Mark I mit aufgesetzten Reglern, glühende Röhren im Hintergrund
Mit Reglern, im Betrieb.
Captain Mark I, weitere Ansicht
Chassis von der Seite.

Der Mark II

So soll er aussehen
Frontplatte des Captain Mark II mit Eingang, Rhythm-Lead-Umschalter, Brilliance, Volume, Treble, Middle, Bass, Loudness, Feedback, Regler für die Anodenspannung von 50 bis 480 Volt sowie Umschaltern für UL/Pentode und KT88/KT66
Zeichnung, kein Foto — das Gerät ist im Aufbau. Die Bedienelemente stammen aus dem Schaltplan vom 30.03.2018, die Formensprache vom gebauten Mark I. Neu gegenüber dem Mark I ist der Regler ganz rechts: die Anodenspannung lässt sich von 50 bis 480 Volt stellen, dazu die Umschaltung zwischen Ultralinear und Pentode und zwischen KT88 und KT66.

Stand

Wo es steht

In Arbeit — und noch nicht käuflich.

Dies ist eine Projektseite, kein Angebot. Es gibt keinen Preis, keine Lieferzeit und keine Bestellmöglichkeit, weil es kein fertiges Produkt gibt. Wenn sich das ändert, steht es hier.

Entwurf. Abgeschlossen, alle großen Entscheidungen getroffen.

Hardware. Im Aufbau, Baugruppe für Baugruppe.

Klangziel. Definiert und dokumentiert.

Verwertung. Offen — Gespräche mit Herstellern denkbar.

Blackmores Ton

Woher der Maßstab kommt

Das Klangziel ist nicht frei erfunden. Es gibt eine eigene Seite, auf der zusammengetragen ist, was über Ritchie Blackmores Verstärker und Vorstufen tatsächlich belegt ist — mit Quellen und mit den offenen Fragen dazu.

Zur Sammlung →

Für Hersteller

Wenn Sie beruflich damit zu tun haben

Zu den technischen Einzelheiten gibt es eine ausgearbeitete Dokumentation. Sie geht nicht über eine öffentliche Seite, sondern nur im direkten Gespräch und in Stufen heraus. Wenn Sie in einem Unternehmen für Verstärkerentwicklung, Lizenzen oder Beteiligungen zuständig sind, schreiben Sie mich an.

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