B2C

Die eigentliche Lücke: keiner sieht das Zusammenspiel

Wer eine Solaranlage kauft, bekommt einen PV-Installateur. Wer eine Wärmepumpe kauft, einen Heizungsbauer. Wer eine Wallbox will, einen Elektriker. Jeder kennt sein Gewerk gut — und keiner rechnet nach, was passiert, wenn alle drei am selben Hausanschluss hängen.

Das Ergebnis: ein Speicher, zu groß dimensioniert, weil niemand den späteren Wärmepumpen-Verbrauch mitgedacht hat. Eine Wallbox, die abends genau dann laden will, wenn der Wärmepumpen-Verdichter hochfährt, bis der Zähler an seine Grenze kommt. Ein Energiemanagement, das es gar nicht gibt, weil jedes Gewerk sein Teil für sich "fertig" gemeldet hat.

Genau da setze ich an: mit dem Blick auf das Zusammenspiel aller vier Systeme — Solaranlage, Steuerung, Wärmepumpe und Auto. Diese Frage stellt sonst kaum jemand, dabei entscheidet sie über die Dimensionierung, bevor die erste Bestellung rausgeht.

Alle Preise Richtwerte, netto, Stand 2026. Alle Leistungen werden KI-gestützt erbracht.

1. Solaranlage

Wie groß, wie ausgerichtet, welches Modell trägt sich.

Solaranlage auslegenIch helfe bei der Dimensionierung und bei der Auswahl der Einzelkomponenten, die zueinander passen.Projekt · auf Anfrage
Mehr dazu: Module, Wechselrichter, Speicher, Nachhaltigkeit

Module — Wirkungsgrad und Modulpreis je kWp:

  • Polykristallin: ca. 17 % Wirkungsgrad. Wird kaum noch neu produziert, nur noch als Restposten am Markt.
  • Monokristallin PERC: 20–21 % Wirkungsgrad. Ca. 100–130 €/kWp. Der heutige Standard.
  • Monokristallin TOPCon: 21–23 % Wirkungsgrad. Ca. 110–150 €/kWp. Neuer, mittlerweile kaum teurer als PERC.
  • HJT (Heterojunction): 22–24 % Wirkungsgrad. Ca. 140–190 €/kWp. Premium, bessere Werte bei Schwachlicht und Hitze.
  • Bifazial (Aufpreis auf jede Variante): +10–15 %. Lohnt sich nur mit reflektierendem Untergrund — auf einem normalen Ziegeldach kaum, auf Flachdach oder Fassade schon.

Das ist der Modulpreis allein. Montage und Installation kosten meist mehr als das Modul. Stand Herbst 2026, Marktpreise schwanken.

Wechselrichter — Preis je kWp:

  • String-Wechselrichter: ca. 100–150 €/kWp. Kein Speicher direkt anschließbar, nur nachträglich über eine zweite AC-Kopplung.
  • Hybridwechselrichter: ca. 150–250 €/kWp. Speicher direkt auf der Gleichstromseite (DC-gekoppelt), eine Umwandlung weniger, meist effizienter.

Für bidirektionales Laden (Auto liefert Strom zurück) muss zusätzlich das Fahrzeug das unterstützen — bei den meisten europäischen CCS-Modellen 2026 noch nicht der Fall. Das Fahrzeug zuerst prüfen, dann die Wallbox aussuchen.

Wer in Stufen ausbauen will: Wechselrichter und Netzanschluss gleich auf die spätere Zielgröße auslegen, auch wenn zunächst weniger Module montiert werden. Eine Erweiterung mit Reserve kostet dann nur ca. 250–600 €/kWp zusätzlich, ohne Reserve (Wechselrichter- oder Netzanschluss-Tausch nötig) 900–1.500 €/kWp — der Unterschied liegt am Elektriker-Aufwand, nicht am Modul.

Montage und Installation — für eine 10-kWp-Anlage, ohne Speicher:

  • Gesamt: ca. 9.000–14.000 € (ca. 900–1.400 €/kWp).
  • Darin enthalten: Unterkonstruktion/Montagegestell, Verkabelung, Gerüst und Elektriker-Arbeitszeit, Netzanschluss und Anmeldung beim Netzbetreiber.

Zusammen mit Modulen und Wechselrichter ergibt das ein Gesamtsystem von grob 1.100–1.800 €/kWp. Stand Herbst 2026, im Einzelfall abhängig von Dachform, Zugänglichkeit und Region.

Zum Vergleich, wenn ein Angebot auf dem Tisch liegt: Finanztip nennt als Obergrenze rund 1.600 €/kWp ohne Speicher, mit passendem Speicher rund 2.200 €/kWp — liegt ein Angebot deutlich darüber, lohnt eine zweite Meinung. Grundsätzlich gilt: mindestens drei Angebote einholen, bevor entschieden wird. Eine zweite, unabhängige Einordnung bietet die Verbraucherzentrale.

Speicher — Preis je kWh Kapazität (andere Einheit als oben):

  • LFP (Lithium-Eisenphosphat): 4.000–6.000 Ladezyklen, kein Kobalt. Ca. 400–600 €/kWh. Der heutige Standard bei Heimspeichern.
  • NMC (Nickel-Mangan-Kobalt): 2.000–4.000 Ladezyklen. Ca. 500–700 €/kWh. Wegen Kobalt und kürzerer Lebensdauer kaum noch verbaut.
  • Natrium-Ionen: kein Lithium, kein Kobalt. Mittlerweile nahe Preisparität zur LFP-Zelle, reale Produkte am Markt (Niedervoltmodule ab ca. 4,5 kWh, komplette Pakete mit Wechselrichter ab ca. 13,5 kWh) — inzwischen eine echte Alternative, nicht mehr nur ein Trend zum Beobachten.

Nachhaltigkeit:

  • Energetische Amortisation: 1 bis 2,5 Jahre, je nach Zelltyp und Herstellungsort, danach liefert das Modul 20 bis 30 Jahre praktisch emissionsfrei.
  • Herstellung mit kohlelastigem Strom verlängert diese Amortisationszeit deutlich.
  • Glas und Aluminiumrahmen sind gut recycelbar, Silizium und Silber schlechter.
  • Hersteller sind in der EU zur Rücknahme verpflichtet (WEEE-Richtlinie).

Marktdaten und Technikvergleiche, unabhängig: Fraunhofer ISE, Photovoltaics Report.

Speicher richtig dimensionieren

Die Kapazität richtet sich nach dem Verbrauch am Abend und in der Nacht, nicht nach der Anlagengröße. Faustregel: 1 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch — für ein normales Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe oder E-Auto (meist 3.000–4.500 kWh Jahresverbrauch) sind das grob 3–5 kWh.

  • Kleiner ist meistens richtig. Die ersten paar kWh Speicher bringen den größten Sprung beim Eigenverbrauch. Darüber hinaus flacht der Nutzen schnell ab — an trüben Tagen wird ein großer Speicher ohnehin nicht voll, an sonnigen war er es schon nach dem ersten Drittel. Mehr Kapazität heißt vor allem: mehr Geld, mehr verbaute Rohstoffe, längere Amortisation, ohne spürbar mehr Eigenverbrauch.
  • Überschuss in Wärme umwandeln, statt ihn verpuffen zu lassen. Ist der Speicher voll und die Einspeisung gerade wenig wert (Mittagsspitze, teils negative Börsenpreise), kann ein Heizstab im Warmwasser- oder Heizungspuffer den Rest aufnehmen ("PV2Heat"). Ein Heizstab macht aus 1 kWh Strom 1 kWh Wärme, eine Wärmepumpe macht daraus 3 bis 4 kWh. Der Heizstab lohnt sich deshalb für sonst wertlosen Überschuss — für den normalen Heizbedarf bleibt die Wärmepumpe die effizientere Lösung.

Wichtig für die Dimensionierung: die 3–5 kWh oben gelten für ein Haus ohne Wärmepumpe oder E-Auto. Kommt eines von beiden dazu, steigt der Jahresverbrauch deutlich — und mit ihm die sinnvolle Speichergröße. Genau das wird bei getrennt beauftragten Gewerken oft übersehen.

Förderung und was beim Stromverkauf gilt
  • Aktuell (seit 1.8.2026): Einspeisevergütung für Dachanlagen bis 10 kWp 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung (nur der Überschuss), 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung — 20 Jahre ab Inbetriebnahme garantiert. Für den Anlagenteil über 10 kWp gilt ein niedrigerer Satz von 6,66 ct/kWh. Die Vergütung sinkt halbjährlich um rund 1 %, der nächste Schritt ist am 1.2.2027.
  • Eigenverbrauch statt Einspeisung: selbst erzeugter Strom kostet, über die Anlage gerechnet, grob 10–15 ct/kWh. Strom vom Netzbetreiber kostet aktuell rund 30 ct/kWh, die Einspeisevergütung bringt nur 7,70 ct/kWh. Jede selbst verbrauchte kWh erspart damit den vollen Netzpreis von rund 30 ct — etwa das Vierfache dessen, was dieselbe kWh eingespeist einbringen würde. Der eigentliche Grund, warum sich ein Speicher und ein Energiemanagement überhaupt rechnen.
  • Wichtig, befristet: Die Bundesregierung plant, die garantierte Einspeisevergütung für Anlagen ab dem 1.1.2027 abzuschaffen (Kabinettsbeschluss zur EEG-Novelle, 29.7.2026) — vorgesehen sind stattdessen marktorientierte Modelle wie Differenzverträge oder Pflicht-Direktvermarktung. Wer 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich noch die 20 Jahre feste Vergütung.
  • Direktvermarktung am Strommarkt (freiwillig unter 100 kWp, ab 100 kWp Pflicht): Verkauf zum stündlichen Börsenpreis, dazu eine Marktprämie bis zum Referenzwert (ungefähr die Höhe der Einspeisevergütung), abzüglich einer kleinen Verwaltungskostenpauschale. Der "Marktwert Solar" liegt oft unter dem allgemeinen Strompreis-Durchschnitt, weil zur Mittagszeit alle PV-Anlagen gleichzeitig einspeisen und den Preis genau dann drücken. Für ein Wohnhaus bringt deshalb Eigenverbrauch fast immer mehr als jede Form der Einspeisung — der eigentliche Grund für das Energiemanagement-Setup weiter unten.
  • Sonst: 0 % Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation kleinerer Anlagen gilt weiter. Ein KfW-Kredit (Programm 270, zinsgünstig) lässt sich unabhängig von der Einspeisevergütung dazunehmen.
  • Vorsicht bei Miet- und Pacht-Anlagen: ein anderer Anbieter zahlt Kauf und Montage, Sie zahlen eine feste Monatsrate über meist 20 Jahre — praktisch nicht kündbar, läuft auch nach einem Hausverkauf oder in der Erbschaft weiter. Die Rate ist oft unabhängig davon fällig, ob die Anlage wie versprochen liefert. Wer kauft statt mietet, trägt das Risiko selbst, hat dafür aber auch den vollen Ertrag und ist nach der Finanzierung schuldenfrei.

Die monatlichen Marktwerte veröffentlichen die Übertragungsnetzbetreiber offiziell: netztransparenz.de. Sätze und Gesetzentwürfe ändern sich — Stand hier: September 2026.

Worauf bei der Qualität wirklich ankommt

Die drei Hauptkomponenten altern unterschiedlich schnell — das bestimmt, wo Qualität zählt und wo ein günstigeres Teil vertretbar ist.

Module (25–30 Jahre Lebensdauer):

  • Zertifizierung IEC 61215 (Bauartprüfung) und IEC 61730 (Sicherheit) — ohne beide kein CE-Zeichen, in Europa Pflicht.
  • Leistungsgarantie vs. Produktgarantie: zwei verschiedene Dinge. Die Leistungsgarantie sagt, wie viel Ertrag nach X Jahren noch da sein muss (üblich: min. 87 % nach 30 Jahren). Die Produktgarantie deckt Materialfehler, oft nur 12 bis 25 Jahre — deutlich kürzer als die Leistungsgarantie.
  • Temperaturkoeffizient: wie stark die Leistung bei Hitze sinkt. Gute Module verlieren etwa −0,3 %/°C, einfache −0,4 % und mehr — bei einem heißen Süddach über den Sommer ein spürbarer Unterschied.
  • PID-Resistenz (Potential Induced Degradation): ein Zertifikat gegen Leistungsverlust durch elektrische Spannungspotentiale zwischen Zelle und Rahmen.
  • Herstellerbonität: eine 25-Jahre-Garantie ist nur so viel wert, wie der Hersteller in 25 Jahren noch existiert. Etablierte, größere Hersteller sind hier das kleinere Risiko, auch wenn sie mehr kosten.

Stiftung Warentest prüft aktuell nur Balkonkraftwerke, keine Dach-Module. Für echte, laufende Modultests ist der RETC PV Module Index die international anerkannte Referenz — RETC gehört inzwischen zur VDE-Gruppe. Für Erfahrungsberichte aus der Praxis, auch zu einzelnen Herstellern: das Photovoltaikforum, die größte deutschsprachige Community zum Thema.

Wechselrichter (10–15 Jahre Lebensdauer — der Teil, der zuerst wieder ausgetauscht wird):

  • Europäischer Wirkungsgrad statt reinem Spitzenwirkungsgrad — der realistische Wert für deutschen Teillastbetrieb.
  • Herstellergarantie oft nur 5 bis 10 Jahre, verlängerbar gegen Aufpreis. Bei einer auf 25 Jahre ausgelegten Anlage sollte das von Anfang an eingeplant sein, nicht erst beim Ausfall.
  • Zulassung nach VDE-AR-N 4105 — ohne das kein Netzanschluss in Deutschland.
  • Kühlung passiv (lüfterlos, leiser, weniger Verschleiß) oder aktiv (Lüfter, mehr Leistung auf kleinerem Raum) — hängt vom Aufstellort ab, ein enger Technikraum will eher passiv gekühlt sein.
  • Offene Schnittstelle (Modbus/SunSpec, siehe oben) — entscheidet, ob eine spätere Vernetzung mit Wärmepumpe, Wallbox oder einem anderen System überhaupt möglich ist, ohne den Wechselrichter zu tauschen.

Speicher (10–15 Jahre, oft an die Wechselrichter-Lebensdauer gekoppelt):

  • Garantie in kWh-Durchsatz, nicht nur in Jahren — z. B. "10.000 Zyklen oder X.XXX kWh, je nachdem was zuerst eintritt". Eine reine Jahresgarantie sagt nichts darüber, wie oft der Speicher be- und entladen werden darf.
  • Round-Trip-Wirkungsgrad (Laden plus Entladen): gute Systeme 90 bis 95 %, einfache merklich darunter — der Unterschied ist über die Lebensdauer real spürbar.
  • Sicherheitsnorm VDE-AR-E 2510-50 für stationäre Speicher in Wohngebäuden.
  • Modularität: lässt sich später kWh nachrüsten, oder muss dann das ganze System getauscht werden? Wichtig, wenn eine Wärmepumpe oder ein E-Auto erst später dazukommt.
  • Notstromfähigkeit ist nicht selbstverständlich — wer bei Netzausfall weiter Strom haben will, braucht das ausdrücklich mitbestellt, meist mit einem zusätzlichen Umschalter.
  • Hochvolt- oder 48-Volt-System: 48-Volt-Speicher (z. B. Victron) erreichen real ca. 92–94 % Wirkungsgrad und brauchen dicke Kabel (35–70 mm²), Hochvolt-Systeme (z. B. Fenecon) schaffen 96–97,5 % bei deutlich dünneren Kabeln (6–10 mm²) — dafür ist Hochvolt komplexer in der Installation. Native V2G-Unterstützung gibt es bei manchen Herstellern schon, bei anderen erst ab ca. 2027 angekündigt — beim Anbieter konkret nachfragen, nicht dem Prospekt glauben.

Der Zusammenhang: Diese drei Bauteile werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder fällig — der Wechselrichter meist zweimal, bevor die Module das Ende ihrer Garantie erreichen. Eine offene Schnittstelle heute erspart einen kompletten Systemtausch, wenn in fünf Jahren eine Wärmepumpe oder ein E-Auto dazukommt. Und die Speichergröße von oben ("kleiner ist meistens richtig") gilt gerade deshalb: ein kleinerer, guter Speicher lässt sich später erweitern, ein zu großer, mittelmäßiger nicht mehr sinnvoll nachrüsten.

Versicherung und Blitzschutz
  • Wohngebäudeversicherung informieren: die Anlage muss in der bestehenden Police mitversichert sein — nicht automatisch der Fall, oft erst auf Nachfrage.
  • Innerer Blitzschutz: seit 2018 Pflicht bei jeder neuen PV-Anlage (Überspannungsschutz an Wechselrichter und Zählerschrank).
  • Äußerer Blitzschutz: zusätzlich nötig bei größeren Anlagen auf hohen Gebäuden — im Einzelfall vom Elektriker prüfen lassen, nicht pauschal.
  • Speicher nicht in hochwassergefährdeten Kellerräumen aufstellen.
  • Feuerwehrschalter empfohlen, an manchen Orten von der Feuerwehr verlangt — trennt die Anlage im Brandfall sichtbar von außen.
  • Glas-Glas-Module widerstehen Hagel spürbar besser als Glas-Folie-Module — bei Hagelrisiko in der Region ein Kriterium bei der Modulwahl.
Anmeldung und Formalitäten
  • Marktstammdatenregister: jede Anlage muss dort angemeldet werden, Pflicht der Bundesnetzagentur — ohne diese Anmeldung gibt es keine Einspeisevergütung.
  • Netzanschluss: nur durch einen im Installateurverzeichnis des Netzbetreibers eingetragenen Elektrofachbetrieb, mit Anmeldung beim Netzbetreiber vor Inbetriebnahme.
  • Baugenehmigung: für die meisten Dachanlagen in Bayern nicht nötig, bei Denkmalschutz oder besonderen Fassaden lokal vorher prüfen.
  • Keine Gewerbeanmeldung für Privatpersonen mit einer Anlage am eigenen Wohnhaus.
  • Keine Einkommensteuer auf Anlagen bis 30 kWp am Einfamilienhaus (seit 2022, unabhängig von Größe der Einspeisung).

Vor Vertragsschluss: keine Vorschüsse für noch nicht erbrachte Leistungen zahlen, unabhängig davon, wie seriös ein Anbieter wirkt.

Ertrag grob schätzen

Jahresertrag in Deutschland: grob 850 bis 1.050 kWh je kWp, je nach Ausrichtung und Neigung. Netzanschluss nach VDE-AR-N 4105, Installation nach DIN VDE 0100-712.

kWp
Noch keine Schätzung.

Faustwert ohne Verschattungsanalyse. Genauer: PVGIS, der freie Ertragsrechner der EU-Kommission.

Mieterstrom / GGV kompaktPrüfung, ob sich klassischer Mieterstrom oder die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) lohnt, plus Messkonzept.Festpreis · 900–1.500 €
Mehr dazu: Rechtsrahmen, Selbsttest

Zwei Wege stehen zur Wahl:

  • Klassischer Mieterstrom — mit Zuschlag nach §42a EnWG.
  • Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) — nach §42b EnWG, seit dem Solarpaket I 2024.
Der Unterschied im Detail
  • Klassischer Mieterstrom: Sie verkaufen den PV-Strom direkt an die Mieter und bekommen dafür den Mieterstromzuschlag, zusätzlich zur Einspeisevergütung — je nach Anlagengröße 1 bis 2,5 ct/kWh. Dafür treten Sie wie ein Vollversorger auf: Reststrom liefern, wenn die PV nicht reicht, Preisgarantie, jährliche Abrechnung.
  • GGV: Der PV-Strom wird nur anteilig im Haus verteilt. Jeder Mieter behält seinen eigenen Stromvertrag für den Rest. Kein Zuschlag, dafür keine Vollversorgerpflichten — weniger Verwaltung, weniger Risiko.

Rechenbeispiel (Werte angenommen, nur zur Einordnung): Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten, PV-Anlage 15 kWp, Jahresertrag ca. 14.000 kWh, davon ca. 8.000 kWh direkt im Haus verbraucht und 6.000 kWh eingespeist.

  • Klassischer Mieterstrom: Verkauf der 8.000 kWh an die Mieter, knapp unter dem örtlichen Grundversorgertarif (angenommen 32 ct/kWh) — ca. 2.560 €/Jahr. Dazu der Zuschlag von 1,5 ct/kWh auf dieselben 8.000 kWh — ca. 120 €/Jahr. Dazu die Einspeisevergütung auf die restlichen 6.000 kWh (7,70 ct/kWh) — ca. 460 €/Jahr. Zusammen ca. 3.140 €/Jahr Einnahme.
  • GGV: Dieselben 8.000 kWh werden verrechnet, aber nicht verkauft — der Vorteil (niedrigere Stromkosten) landet direkt bei den Mietern, nicht als Einnahme beim Eigentümer. Nur die 6.000 kWh Einspeisung bringen weiterhin Geld — ca. 460 €/Jahr. Dafür deutlich weniger Verwaltung.

Reine Beispielrechnung zur Einordnung, keine Zusage für ein bestimmtes Haus — vereinfacht mit einem einheitlichen Vergütungssatz gerechnet, auch wenn bei 15 kWp der Anlagenteil über 10 kWp genau genommen den niedrigeren Satz von 6,66 ct/kWh erhält. Die echten Zahlen hängen von Verbrauch, Gleichzeitigkeit und dem örtlichen Tarif ab.

Was Sie für den Festpreis (900–1.500 €) bekommen:

  • Machbarkeitsprüfung: ist das Gebäude überhaupt geeignet — Zahl der Einheiten, Netzanschluss, PV-Größe im Verhältnis zum Verbrauch.
  • Modellvergleich mit Zahlen: klassischer Mieterstrom oder GGV, jeweils mit der zu erwartenden Ersparnis bzw. dem Zuschlag gegengerechnet.
  • Messkonzept: welche Zähler gebraucht werden und wie der PV-Strom auf die einzelnen Einheiten verteilt und abgerechnet wird.
  • Übergabedokument: eine schriftliche Zusammenfassung, mit der ein Anwalt den Liefervertrag aufsetzen und ein Elektriker die Messtechnik einbauen kann.

Den Liefervertrag mit den Mietern schreibt anschließend ein Anwalt — das ist nicht in diesem Festpreis enthalten.

Noch nicht ausgewertet.

Amtliche Auskunft zu Mieterstrom und GGV: Bundesnetzagentur. Verbraucherfreundlich erklärt, mit Rechenbeispielen: Verbraucherzentrale zu Energy Sharing.

2. Wärmepumpe

Welches System, welche Größe, welcher Zuschuss — abgestimmt auf Gebäude und Stromversorgung, nicht isoliert betrachtet.

Wärmepumpe auslegenIch helfe bei der Dimensionierung (Heizlast, Bivalenzpunkt) und bei der Auswahl eines Modells, das zu Gebäude und Stromversorgung passt.Projekt · auf Anfrage
Mehr dazu: Systeme, Kosten, Förderung

Systeme — Jahresarbeitszahl (JAZ) und Kosten komplett installiert:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: JAZ 3,0–3,8. Ca. 15.000–25.000 € komplett. Kein Bohrgenehmigung nötig, der heutige Standard bei der Nachrüstung.
  • Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): JAZ 3,5–4,5, in der Praxis bis 5,5. Ca. 25.000–40.000 € komplett (davon 5.000–15.000 € allein für die Erdsonden-Bohrung). Höhere Anfangsinvestition, dafür spürbar weniger Stromverbrauch übers Jahr.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe: JAZ 4,0–5,0, die höchsten Werte überhaupt. Braucht Grundwasser in erreichbarer Tiefe und eine wasserrechtliche Genehmigung — nur im Einzelfall möglich, dafür der Bestfall bei der Effizienz.

Voraussetzung für jede Förderung: rechnerische JAZ von mindestens 3,0. Kosten stark objektabhängig (Dämmstandard, Grundstück, Bohrfirma) — Stand Herbst 2026.

Förderung (BEG, abgewickelt über die KfW):

  • Grundförderung: 30 % der förderfähigen Kosten, bis 30.000 € pro Wohneinheit förderfähig.
  • Klimageschwindigkeitsbonus: +20 % beim Austausch einer alten Öl-/Gas-/Nachtspeicherheizung.
  • Einkommensbonus: +30 % bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen unter 40.000 €.
  • Effizienzbonus: +5 % bei natürlichem Kältemittel (z. B. R290/Propan).
  • Die Bausteine sind kombinierbar — in der Spitze bis zu 80 % Förderung, seit dem angehobenen Fördersatz vom 21.7.2026. Bewilligt wird über die KfW, gelistet sein muss das Gerät trotzdem in der Wärmeerzeugerliste des BAFA.

Amtliche Stellen: KfW, BAFA. Neutraler Branchenverband mit Herstellerlisten und Praxisdaten: Bundesverband Wärmepumpe (BWP). Sätze und Bedingungen ändern sich — Stand hier: September 2026.

Wärmepumpe richtig dimensionieren

Der verbreitete Reflex ist, die Wärmepumpe auf die kälteste Stunde des Jahres auszulegen — das führt zu einer überdimensionierten, teuren Anlage, die die meiste Zeit im ineffizienten Teillastbetrieb läuft.

Die Bivalenz-Faustregel: eine Wärmepumpe, die nur etwa 60 % der Spitzenlast abdeckt (Bivalenzpunkt z. B. bei −3 °C statt der rechnerischen Auslegungstemperatur), liefert trotzdem rund 90 % der Jahreswärme. Nur die wenigen, kältesten Stunden im Jahr übernimmt ein zweiter, kleinerer Wärmeerzeuger (Heizstab, vorhandener Kessel). Das senkt Anschaffungskosten und Stromverbrauch der Wärmepumpe spürbar, ohne im Alltag spürbar zu fehlen.

Gilt für die Auslegung, nicht für den Bivalenzpunkt jedes Einzelfalls — der hängt von Gebäude, Dämmstandard und vorhandenem Zweiterzeuger ab und gehört in die Hände eines Heizungsplaners.

Zusammenspiel mit Solaranlage und Speicher
  • SG-Ready-Kontakt: die Standard-Schnittstelle, über die eine Wärmepumpe erfährt, dass gerade PV-Überschuss oder ein günstiger Börsenstrompreis da ist, und testend hochfährt. Ohne SG-Ready bleibt die Wärmepumpe für das Energiemanagement blind.
  • PV2Heat: Überschuss, der nicht in den Speicher passt, per Heizstab in Wärme wandeln — siehe Speicher-Dimensionierung oben. Ersetzt keine Wärmepumpe, ergänzt sie nur an sonst wertlosen Spitzentagen.
  • Natürliches Kältemittel (R290/Propan): ökologisch im Vorteil und Voraussetzung für den Förder-Effizienzbonus, siehe oben.
  • Schallleistungspegel der Außeneinheit: in Wohngebieten mit Grenzabstand oft der eigentliche Streitpunkt mit der Nachbarschaft, nicht die Technik selbst — vor dem Kauf im Datenblatt prüfen, nicht erst nach der Beschwerde.

Erfahrungsberichte zum Zusammenspiel aller drei Systeme, aus erster Hand: GoingElectric-Forum, Bereich Photovoltaik — dort wird explizit über PV, Speicher, Laden und Wärmepumpe zusammen diskutiert, nicht getrennt nach Gewerk.

3. E-Mobil

Hier gibt es nichts zu verkaufen und nichts zu beraten — nur zusammengetragenes Wissen, das beim Autokauf hilft, wenn Solaranlage und Wallbox mitgedacht werden sollen.

Das Auto im Verbund: Markt, Richtung, worauf beim Kauf zu achten ist

Bidirektionales Laden macht aus dem Auto einen zweiten Speicher — das Fahrzeug gibt Strom zurück ans Haus (V2H) oder ans Netz (V2G). Für die Auslegung von PV, Speicher und Energiemanagement ist das ein eigener Baustein, kein Zubehör.

Was heute schon läuft (Stand Herbst 2026):

  • Echtes V2H, heute verfügbar: vor allem über DC-Bidirektionalität — Ford Explorer/Capri, die Kia-EV-Reihe (EV6/EV9), Nissan Leaf (über CHAdeMO).
  • VW-Konzern: ID.3/4/5/7 sowie Škoda- und Cupra-Modelle mit Softwarestand 3.5, über die bidirektionale DC-Wallbox "edsn" von E3/DC.
  • Neu 2026: BMW startet mit dem iX3 (Neue Klasse) zusammen mit E.ON das erste kommerzielle V2G-Paket für Privatkunden in Deutschland. Mercedes zieht mit CLA und GLC nach. Renault 5 ist vorbereitet, aber noch nicht überall freigeschaltet. Škoda kündigt den Enyaq ab Modelljahr 2027 (Versionen 85/85x/RS, 77-kWh-Batterie) serienmäßig V2H-fähig an.
  • Wallbox-Seite: Ambibox ambiCHARGE (11 oder 22 kW DC, CCS Combo 2, ab ca. 2.995 € netto, Lieferstart angekündigt, Stand Herbst 2026 noch Vorbestellung) und Wallbox Quasar 2 (11,5 kW DC, CCS Combo 2, seit Januar 2026 in Deutschland zugelassen) sind bereits aktiv V2G/V2H-fähig im Verkauf. go-e Charger PRO und openWB pro sind nur "BiDi-ready" — die Funktion kommt erst noch per Software-Update, beim Kauf unbedingt nachfragen, ob und wann.
  • Typische Entladeleistung: 9,6–11,5 kW über die bidirektionale DC-Wallbox — für die Abdeckung des Haushalts-Spitzenbedarfs in aller Regel ausreichend, ohne dass dafür ein Starkstromanschluss nötig wird.

Wohin sich der Markt entwickelt: der künftige Standard heißt ISO 15118-20 — die Erweiterung für bidirektionale Leistungsübertragung wurde im Juli 2026 verabschiedet. Zertifizierte, herstellerübergreifend interoperable Produkte danach gibt es aber noch nicht. Heute ist bidirektionales Laden noch überwiegend eine herstellerspezifische Insellösung, kein offener Standard wie Modbus oder OCPP bei Wechselrichter und Wallbox. Ein regulatorischer Vorteil kommt dazu: Strom, der aus dem Fahrzeugakku zurück ins Haus- oder öffentliche Netz fließt, ist von Netzentgelten befreit.

Worauf Käufer achten sollten:

  • DC- oder AC-bidirektional? Echte Leistung fürs Haus liefert heute fast nur DC — dafür braucht es eine passende, meist teurere DC-Wallbox. AC-bidirektional nach ISO 15118-20 wird künftig einfacher und günstiger, ist aber noch nicht breit verfügbar.
  • Auto und Wallbox müssen zueinander passen. Die E3/DC-Wallbox "edsn" etwa funktioniert nur mit VW-Konzern-Fahrzeugen ab Softwarestand 3.5 — Fahrzeug zuerst klären, Wallbox danach aussuchen, nicht umgekehrt.
  • Ohne passenden Stromvertrag bringt V2G wirtschaftlich wenig. Das BMW/E.ON- Paket zeigt das Muster: Vermarktung der Rückspeisung braucht einen eigenen Vertrag mit dem Energieversorger, nicht nur die passende Technik im Auto.
  • Batteriegarantie vorher klären. Häufigeres Zyklisieren durch V2G/V2H kann die Herstellergarantie auf die Batterie berühren — vor dem Kauf beim Hersteller schriftlich nachfragen, nicht erst danach.
  • Auf Zukunftssicherheit statt Insellösung setzen. Wer heute kauft, sollte auf absehbare Kompatibilität mit ISO 15118-20 achten — sonst droht in wenigen Jahren ein Wallbox-Tausch, wenn der offene Standard sich durchsetzt.

Marktübersicht und laufende Aktualisierung: energiewende-check.de. Erfahrungsberichte aus erster Hand, herstellerübergreifend: GoingElectric-Forum, die größte deutschsprachige Elektroauto-Community. Modelle und Verfügbarkeit ändern sich schnell — Stand hier: September 2026.

400 oder 800 Volt — was das für die Ladeleistung bedeutet

Leistung ergibt sich aus Spannung mal Stromstärke. Bei gleicher Ladeleistung braucht ein 400-Volt-System doppelt so viel Strom wie ein 800-Volt-System — das bedeutet dickere Kabel, mehr Abwärme, weniger Wirkungsgrad beim 400-Volt-System.

  • 800 Volt: Spitzenladeleistungen von 230 bis 350 kW, über längere Zeit gehalten. Verlässt 2026 die reine Luxusklasse — auch kompakte Modelle wie der BYD Atto 3 Evo (220 kW, ab ca. 45.000 €) bieten es inzwischen an. Nachteil: höherer technischer Aufwand und Kosten, an älteren oder schwächeren Ladesäulen schrumpft der Zeitvorteil gegenüber 400 Volt wieder.
  • 400 Volt: bleibt der kosteneffiziente, massentaugliche Standard — für alle, die selten öffentlich schnellladen und meist zuhause an der Wallbox laden, praktisch kein Nachteil im Alltag.

Für bidirektionales Laden (siehe oben) spielt die Bordnetzspannung keine entscheidende Rolle — dort zählt, ob Auto und Wallbox zueinander passen, nicht 400 gegen 800 Volt.

Batteriechemie im Auto: NMC oder LFP

Dieselbe Grundfrage wie beim Heimspeicher weiter oben, mit anderem Ergebnis — im Auto zählt Gewicht und Platz stärker mit als im Keller.

  • NMC (Nickel-Mangan-Kobalt): höchste Energiedichte (ca. 300 Wh/l), die meiste Reichweite auf kleinstem Bauraum. Ca. 20 % teurer als LFP bei gleicher Kapazität. Meist in größeren, reichweitenstarken Modellen verbaut.
  • LFP (Lithium-Eisenphosphat): geringere Energiedichte (ca. 200 Wh/l), dafür thermisch stabiler, langlebiger und günstiger — Zellpreise inzwischen unter 80 €/kWh. Zunehmend Standard in Einstiegs- und Mittelklassemodellen.

Für die eigene Auslegung wichtig: die Batteriechemie im Auto sagt nichts über die Bidirektionalität aus — ein LFP-Auto kann genauso V2H-fähig sein wie ein NMC-Auto, das hängt allein von Wallbox und Softwarestand ab (siehe oben).

4. Vernetzung und Steuerung

Die Geräte stehen schon. Diese Gruppe bringt sie zum Zusammenspielen und lässt sie nach Tarif, Wetter und Verbrauch selbst entscheiden.

PV, Wärmepumpe und Wallbox vernetzenEin Monitoring-Dashboard, das zeigt, was die Anlage gerade tut.Projekt · 800–2.500 €
Mehr dazu: Schnittstellen, Checkliste

Drei Schnittstellen entscheiden, wie einfach das wird: der Wechselrichter über Modbus TCP/RTU oder den SunSpec-Standard, die Wallbox über OCPP, die Wärmepumpe über einen SG-Ready-Kontakt oder Modbus. Ein Dashboard zeigt den Zustand — es ersetzt nicht die Sicherheitstechnik des Herstellers.

  • Wechselrichter: Modbus/SunSpec oder nur Herstellercloud?
  • Wärmepumpe: Modbus/SG-Ready oder nur App?
  • Wallbox: OCPP oder nur Herstellercloud?
  • Speicher: eigenständig oder im Wechselrichter integriert?
  • Zähler: ein Smart-Meter oder Energiezähler vorhanden oder nachrüstbar?

Die Plattform dahinter ist offen: Home Assistant für die Geräte, evcc für das Laden. Beide Open Source, beide kann man auch selbst betreiben.

Home Assistant einrichtenDashboards, Automationen, Berichte — Zigbee, Matter, Shelly und was sonst dranhängt.Stundensatz · 90 €/h
Mehr dazu: Voraussetzungen
  • Stabiles WLAN/LAN bis in Keller und Garage?
  • Ein Zigbee- oder Z-Wave-Koordinator vorhanden oder noch zu beschaffen?
  • Vorhandene Geräte lokal ansprechbar, oder nur über eine Hersteller-App?
  • Ein Rechner, der durchgehend läuft (Mini-PC, NAS, Raspberry Pi)?

Die Dokumentation und das Forum des Projekts: home-assistant.io/docs, community.home-assistant.io. Für den deutschsprachigen Einstieg mit Video und eigener Community: simon42 und das simon42-Forum.

Energiemanagement-SetupVerbrauch in günstige Stunden legen — evcc, dynamische Tarife, Speichersteuerung.Projekt · 500–1.500 €
Mehr dazu: Rechner, Marktpreise

Dynamische Stromtarife geben den Preis der Strombörse EPEX Spot weiter, Stunde für Stunde, am Vortag veröffentlicht. Wer eine Waschmaschine, eine Wärmepumpe oder ein Auto in die günstigen Stunden legt, spart — wie viel, hängt vom eigenen Verbrauch und von der Spanne zwischen billig und teuer ab.

kWh
%
Noch keine Schätzung.

Rechnet mit 15 ct/kWh Preisspanne (eigene Annahme, Stand 2026). Ich schätze die Ersparnis, ich sichere sie nicht zu — echte Tarife und Lastprofile weichen ab.

HA-Blueprints und VorlagenFertige Dashboards und Automationen zum Selbst-Einbauen.Produkt · 5–50 €
Mehr dazu: ein Beispiel

Eine einzelne, echte Automation: Steckdosen aus, sobald laut Anwesenheitserkennung alle Bewohner 15 Minuten weg sind.

automation:
  - alias: "Steckdosen aus, wenn niemand zuhause ist"
    trigger:
      - platform: state
        entity_id: group.alle_personen
        to: "not_home"
        for: "00:15:00"
    condition: []
    action:
      - service: switch.turn_off
        target:
          entity_id: switch.buero_steckdose  # eigene entity_id eintragen

Die Anwesenheitserkennung muss vorher stehen, entity_id anpassen. Große, geprüfte Sammlung: Blueprints Exchange im Home-Assistant-Forum.

5. Fördern und finanzieren

Zuschüsse und Kredite finden und beantragen, bevor das Geld verplant ist.

Fördermittel-ServicePassende Töpfe finden, Antrag ausfüllen, bis zur Einreichung begleiten.Festpreis, Grundleistung · 300–900 €
Mehr dazu: die wichtigsten Töpfe
  • BEG (Bundesförderung effiziente Gebäude): Grundförderung plus Boni für Wärmepumpen, in der Spitze bis 80 % — Details siehe Wärmepumpe oben.
  • KfW-Kredit: zinsgünstig, meist ergänzend zum Zuschuss.
  • Einspeisevergütung: für PV nach dem EEG.
  • Kommunale Zuschüsse: je nach Stadt und Stadtwerk verschieden.

Eingereicht wird beim Kunden, mit eigener Unterschrift. Ich stelle den Antrag zusammen, die Verantwortung für die Prüfung liegt beim Amt.

Sätze und Fristen ändern laufend. Amtliche Stellen: KfW, BAFA. Stand hier: September 2026.

B2B

Solarteure und Elektrobetriebe verbauen die Hardware. Ich übernehme die Software dahinter, unter deren eigenem Namen.

White-Label für InstallateureSoftware-Seite eines Projekts unter Ihrem Namen — Auslegung, Vernetzung, Steuerung.Tagessatz, B2B · 700–900 €/Tag
Mehr dazu: Aufteilung, Ablauf
  • Bei Ihnen bleibt: die Elektroinstallation, die Kundenbeziehung, die Gewährleistung für die Hardware.
  • Ich übernehme: Auslegung und Einrichtung von Home Assistant, evcc, Energiemanagement und Monitoring.
  • Ablauf: Sie verbauen, ich vernetze und steuere remote, Sie übergeben ein fertiges System. Eigener Vertrag mit klarer Haftungsgrenze.

Interesse an einem ersten Gespräch? Nachricht hier unten.

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Schreiben Sie mir, worum es geht — Haus, Anlage, was schon verbaut ist.

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